Im Besitz des Künstlers, 1929/30– mindestens 1936 [1]; Sammlung Hans Wongtschowski, Johannesburg/Haenertsburg, ####–1984 [2]; Cassirer Fine Art, Johannesburg, mindestens 4.11.1984–Dezember 1984 [3]; Stiftung Henri Nannen, Emden, Dezember 1984 [4]
[1] & [2] Das Gemälde befand sich höchstwahrscheinlich unter den Werken, die Hanns Ludwig Katz (1892–1940) 1936 bei seiner Emigration nach Südafrika mit sich nahm. Es war Teil der 48 Gemälde umfassenden Gedächtnisausstellung von 1941 (Ausst.-Kat. Memorial Exhibition 1941, Nr. 22), die Ruth Katz zu Ehren ihres verstorbenen Mannes organisierte. Ob es sich zu diesem Zeitpunkt noch im Nachlass des Künstlers befand oder bereits zur Sammlung von Hans Wongtschowski gehörte, ist bislang unbekannt. Auch der Katalog der Gedächtnisausstellung für Hanns Ludwig Katz 1961 in den Lawrence Adler Galleries, Johannesburg, in der das Werk ausgestellt war (Ausst.-Kat. Memorial Exhibition 1961, Nr. 17), gibt keinen Aufschluss über die Besitzverhältnisse. Ruth Katz verließ Südafrika 1965 und übergab die Verwaltung des Nachlasses an Hans Wongtschowski, mit dem eine lange Freundschaft bestand: Ruth und Hanns Ludwig Katz wohnten nach ihrer Emigration mit dem jüdischen Ehepaar Else und Hans Wongtschowski zusammen, das ebenfalls 1936 nach Südafrika emigriert war und mit dem bereits ab 1934 oder 1935 in Frankfurt am Main eine freundschaftliche Verbindung bestand.
[3] In einem Henri Nannen als Kopie zugänglich gemachten Schreiben vom 24. Oktober 1984 weist Wongtschowski das Gemälde als in seinem Besitz befindlich aus. Reinhold Cassirer, Inhaber von Cassirer Fine Art, der vom 4. bis zum 17. November 1984 Werke von Katz sowie von anderen Künstlerinnen und Künstlern präsentierte, erhielt das Werk in Kommission von Wongtschowski.
[4] Rechnung von Cassirer Fine Art vom 19.12.1984; interne Bestandslisten.
Status: Die Provenienz des Werks ist geklärt und unbedenklich.