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Eine Stunde länger geöffnet, Eintritt frei
Vor 40 Jahren öffnete die Kunsthalle Emden ihre Tore. Ihre Geschichte beginnt mit der Idee, die die Kunstsammlung Henri Nannens der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Aus Leidenschaft und visionärem Engagement von Henri und Eske Nannen entstand so die Kunsthalle Emden, die heute zu den wichtigsten Kunstmuseen Norddeutschlands zählt. In einer losen chronologischen Abfolge entdecken die Besucherinnen und Besucher Kunstwerke des Expressionismus, der Neuen Sachlichkeit, Kunst nach 1945 sowie zeitgenössische Kunst. Wie auf einer Perlenkette aufgereiht, ziehen sich rund 200 Arbeiten mit gestisch-expressivem Charakter durch die Ausstellungsräume.
Die Ausstellung „Bilder, die wir lieben“ präsentiert wichtige Werke der Sammlung des Hauses und macht anhand dieser Auswahl zentrale Themen der Kunstgeschichte des vergangenen Jahrhunderts sichtbar. Zugleich erzählt sie von der Entstehung der Sammlung, der Entwicklung der Kunsthalle Emden und den zahlreichen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern, die das Haus geprägt haben. Im Zentrum der Präsentation steht die Frage nach der persönlichen Verbindung zu einzelnen Kunstwerken: "Bildern, die wir lieben".
Mit einer umfangreichen Sammlung von Kunst des 20. und des 21. Jahrhunderts sowie mehr als 150 Sonderausstellungen hieß die Kunsthalle Emden in vier Jahrzehnten über 2,5 Millionen Gäste willkommen. 2026 feiert die Kunsthalle Emden ihr 40-jähriges Bestehen. Das Jubiläum ist Anlass, zurückzublicken und zugleich Visionen für die Zukunft zu entwickeln.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Abbildung: Max Beckmann, Bildnis Quappi im grünen Jumper, 1946, Öl auf Leinwand. Sammlung Kunsthalle Emden

