Sammlung Adolf Erbslöh, München/Irschenhausen, 1911–####, mindestens 1947 [1]; Galerie Otto Stangl, München, frühestens 1963–mindestens 1967 [2]; Sammlung Aenne Abels / Galerie Aenne Abels, Köln, spätestens 1969–1975 [3]; Nachlass Aenne Abels, Köln, 1975 [4]; Galerie Gunzenhauser, München, 1975 [5]; Abels Gemälde-Galerie, Günther Abels, Köln, frühestens 1975–März 1979 [6]; Henri Nannen Kunsthandel, Hamburg/Emden, März 1979–September 1986 [7]; Kunsthalle in Emden, Stiftung Henri Nannen, Oktober 1986 [8]
[1] Das Werkverzeichnis von Michael Koch gibt als Quelle die Werkliste Alexander Kanoldts für die Jahre 1910/11 an, in welcher das Werk mit der Nummer 51 und dem Titel »Flusslandschaft« sowie der Besitzerangabe »Sammlung A. Erbslöh, München« geführt wird; vgl. Michael Koch: Alexander Kanoldt 1881–1939. Werkverzeichnis der Gemälde, München 2018, S. 91.
[2] Das Gemälde wurde am 15. März 1963 von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen von der Galerie Stangl ausgeliehen und ging am 16. Januar 1967 dorthin zurück. Zudem ist es im Ausst.-Kat. Der französische Fauvismus, Paris/München 1966, unter Nr. 194 als Leihgabe der Galerie Stangl verzeichnet. Ob sich das Gemälde in Besitz oder in Kommission bei Stangl befand, ist bislang unbekannt. Eine Recherche im Nachlass der Galerie Stangl im ZADIK, Köln, erbrachte keine weiteren Erkenntnisse hierzu. Zwischen den Familien Erbslöh und Stangl bestanden enge freundschaftliche und familiäre Verbindungen, wie auch der Enkel Adolf Erbslöhs im Gespräch bestätigte. Das Gemälde hing laut Angaben des Enkels im Esszimmer des Hauses in Irschenhausen über dem Plart der Großmutter Adeline Clara Erbslöh (geb. Schuchard, 1880–1974).
[3] 1969 wurde das Gemälde bei einer Ausstellung in der Galerie Aenne Abels gezeigt (Ausst.-Kat. Jubiläumsausstellung 1969, Nr. 17). Ob sich das Gemälde im Privat- oder Galeriebesitz Aenne Abels befand, ist unbekannt.
[4] Aenne Abels (1900–1975) führte die Galerie bis 1972.
[5] 1975 war das Gemälde Teil einer Verkaufsausstellung der Galerie Gunzenhauser (Ausst.-Kat. Die Künstler des Blauen Reiter 1975, Nr. 35); vgl. auch das Werkverzeichnis (Koch 2018, S. 91); eventuell in Kommission aus dem Nachlass Aenne Abels.
[6] Die Rechnung über den Ankauf des Gemäldes durch Henri Nannen wurde von »Abels Gemäldegalerie, Inh. Günther Abels, Stadtwaldgürtel 32 A, 5000 Köln 41« mit der Provenienzangabe »Nachlass Aenne Abels, Köln« ausgestellt.
[7] Rechnung der Abels Gemälde-Galerie, Günther Abels, Köln, vom 25.03.1979; interne Bestandslisten.
[8] Am 01.10.1986 wurde der Henri Nannen Kunsthandel mit Kunstgegenständen, von Henri Nannen als Zustiftung auf die Stiftung Henri Nannen übertragen; Stiftungsvertrag; interne Bestandslisten.
Status: Die Provenienz ist für die Zeit von 1933 bis 1945 geklärt und unbedenklich.