Im Winter
In den Ausstellungsräumen im Erdgeschoss der Kunsthalle Emden ist vom 2. Dezember 2025 bis 15. März 2026 eine kleine künstlerische wie poetische Präsentation mit dem Titel „Im Winter“ zu sehen. Alle Arbeiten stammen aus der eigenen Sammlung des Hauses.
Seit der Antike inspirieren die Jahreszeiten Malerei, Musik und Literatur – durch die wechselhaften Stimmungen und Witterungen der Natur, durch jahreszeitliche Feste oder durch besondere Erlebnisse in einer bestimmten Zeit im Jahr. Auch die Sammlung der Kunsthalle Emden hat zahlreiche Werke, die sich den vier Jahreszeiten widmen und die Vielfalt ihrer künstlerischen Interpretation zeigen.
In einer kleinen Sonderschau mit über 20 Werken rücken wir die kalten Monate in den Mittelpunkt: Die gezeigten Malereien vermitteln die besondere Atmosphäre kurzer Tage, frostiger Landschaften sowie winterlicher Bräuche und Feste. Oftmals erweckt allein die künstlerische Handschrift mit Farben und Formen eine Stimmung von winterlicher Kälte und ruhiger Versenkung, obwohl das Dargestellte sich jeder eindeutigen Lesart entzieht.
Begleitet werden die Werke von winterlichen Gedichten des österreichischen Lyrikers Rainer Maria Rilke (1875 –1926), der am 4. Dezember diesen Jahres 150 Jahre alt geworden wäre. Er verstand auf besonders eindrucksvolle Weise, Leserinnen und Leser in unterschiedliche Jahreszeiten zu entführen.
Mit Werken von:
Heiner Altmeppen — Hans Baluschek — Walter Becker — Olga Bontjes van Beek — Gunter Damisch — Herbert Dunkel — Max Ernst — Arthur Goetz — Peter Großbach — Osmund Hansen — Elke Hensmann — Jörg Immendorff — Hilla Jablonsky — Alexander Kanoldt — Max Kaus — Per Kirkeby — Maria Marc — Emil Nolde — Franz Radziwill — Josef Scharl — Hans Trimborn — Jan Wiegers
Hinweis: Die Ausstellungsräume im EG haben teilweise Stufen und sind damit nicht barrierefrei. Schwellenloser Zugang zum ersten Raum ist (nur) durch Nutzung der Fahrstühle möglich.
Abbildung: Maria Marc, Pferdespielzeug, um 1910, Öl auf Leinwand, 40 × 46 cm



