Vorschau

2019/2020/21

Ausblick

KOSMOS JANSSEN. Horst Janssen und die Bildende Kunst

28. September 2019 bis 26. Januar 2020

Horst Janssen gehört zu den Ausnahmefiguren der Kunst des 20. Jahrhunderts. Zeitlebens setzte er sich intensiv ebenso mit Vorbildern wie mit Zeitgenossen auseinander, sei es aus Bewunderung oder aus Ablehnung. Den Kosmos dieser künstlerischen Beziehungen stellt die Ausstellung anlässlich seines 90. Geburtstages vor. Sie entsteht in Kooperation mit dem Horst-Janssen-Museum Oldenburg , wo zeitgleich seine Beschäftigung mit der Literatur im Fokus einer Ausstellung steht.

SIGHTSEEING. Die Welt als Attraktion

08. Februar bis 07. Juni 2020

Seit der Antike gibt es Beschreibungen von Orten und Gegenständen, die als besonders besuchs- und betrachtenswürdig angesehen wurden. Auf vielfältigste Weise setzt sich die Kunst mit diesem Phänomen auseinander, von Merians Ortsbeschreibungen, über die touristische Graphik der Goethe-Zeit, das Kreisen der verschiedensten Künstler um den Eiffelturm bis zu spektakulären Sehenswürdigkeiten der Gegenwart. bis heute mit diesem Phänomen auseinander. Auch die Reflexion über die Rolle des Kunstwerks als ‘Sehenswürdigkeit’ spielt bei diesem Thema eine eigene Rolle. Auch Souvenirs und die Welt des touristischen Reisens bis hin zum heutigen Overtourism” werden im Zusammenhang mit diesem großen kunst- und kulturhistorischen Überblick thematisiert.

FOHLEN, KATZEN, ADLER. Tiere in der Kunst

20. Juni bis 1. November 2020

Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier könnte nicht ambivalenter sein. Ehrfurcht und Fürsorge wechseln sich mit Angst und Tötung (teilweise zum Verzehr) ab. Das weltweite Artensterben wird vielfach diskutiert und hat verheerende Auswirkungen für den gesamten Globus. Auch in der Kunst schlägt sich dieses Verhältnis nieder. Ausgehend von der eigenen Sammlung und ergänzt mit wichtigen Leihgaben zeigt die Ausstellung verschiedenste Tierdarstellungen des 20. und 21. Jahrhunderts, die Auskunft über die unterschiedlichen Aspekte des Verhältnisses Mensch/Tier geben.

HELMUT STURM. Aus der Spielzeugkiste der Wirklichkeit

20. Juni bis 13. September 2020

Umfassende Schau zum Werk von Helmut Sturm (1932-2008), der nach seinem Studium in München zu den Gründungsmitgliedern und zentralen Akteuren der Gruppen SPUR und Geflecht gehörte. Beide Künstlergruppierungen sind durch die Schenkung von Otto van de Loo zu herausragend bestückten Sammlungsschwerpunkten im Bereich der Kunst nach ’45 geworden.

 MARIA CASPAR-FILSER (1878-1968). Die Retrospektive

19. September 2020 bis 17. Januar 2021

Die Malerin Maria Caspar-Filser (1878-1968) war, jeweils als einzige Frau, Gründungsmitglied der SEMA, 1911, und der Münchener Neuen Secession, 1913. 1925 wurde sie als erste deutsche Malerin zur Professorin ernannt. Sie war mehrfach auf der Biennale in Venedig vertreten. Die Ausstellung der Kunsthalle Emden ist die erste große Retrospektive der Malerin, die vor ihrer Ächtung im Nationalsoialismus als herausragende deutsche Künstlerin anerkannt war.

 

 Hinweis für Erstbesucher der Kunsthalle:

Neben den wechselnden Ausstellungen ist stets nur ein kleiner Teil des umfangreichen Sammlungsbestandes ausgestellt. Bekannte Kunstwerke sind oftmals auch als Leihgaben an andere Museen ausgeliehen. Wenn Sie also anreisen, um ein ganz spezielles Werk oder einen bestimmten Teil der Sammlung zu sehen, empfehlen wir einen Anruf unter Tel. 04921 975050 oder E-Mail an kunsthalle@kunsthalle-emden.de. Unser Team gibt Ihnen gern Auskunft, ob das jeweilige Werk aktuell zu sehen ist.

Zwischen den Ausstellungen muss die Kunsthalle  in der Regel wegen der Umbau-Arbeiten geschlossen bleiben. Selten ist ein kleinerer Teil zugänglich, der nicht umgehängt wird. Wenn Sie konkrete Termine daraufhin überprüfen wollen,  fragen Sie uns gern per Telefon oder Mail an.