Vorschau

Vorschau 2020/21

Programmänderung wegen der Corona-bedingten Schließung!
Derzeit bemüht sich unser Team darum, eine Verlängerung der Ausstellung “SIGHT SEEING” bis ca. September 2020 mit Leihgebern und Partnern zu vereinbaren. Wenn Sie einen Besuch oder eine Gruppenführung nach dem 14. Juni planen möchten, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

Vorgesehen ist eine geänderte Terminierung wie folgt (ohne Gewähr, Termine können sich ändern, Planungs-Stand 01.04.2020):

HELMUT STURM. Spielfelder der Wirklichkeit

19. September bis 17. Januar 2021

Umfassende Schau zum Werk von Helmut Sturm (1932-2008), der nach seinem Studium in München zu den Gründungsmitgliedern und zentralen Akteuren der Gruppen SPUR und Geflecht gehörte. Beide Künstlergruppierungen sind durch die Schenkung von Otto van de Loo zu herausragend bestückten Sammlungsschwerpunkten im Bereich der Kunst nach ’45 geworden.

wild/schön. Tiere in der Kunst

30. Januar bis 6. Juni 2021

Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier könnte nicht ambivalenter sein. Ehrfurcht und Fürsorge wechseln sich mit Angst und Tötung (teilweise zum Verzehr) ab. Das weltweite Artensterben wird vielfach diskutiert und hat verheerende Auswirkungen für den gesamten Globus. Auch in der Kunst schlägt sich dieses Verhältnis nieder. Ausgehend von der eigenen Sammlung und ergänzt mit wichtigen Leihgaben zeigt die Ausstellung verschiedenste Tierdarstellungen des 20. und 21. Jahrhunderts, die Auskunft über die unterschiedlichen Aspekte des Verhältnisses Mensch/Tier geben.

SVEN DRÜHL. Apokryphe Landschaften

8. Mai bis 3. Oktober 2021

Sven Drühl ist Landschaftsmaler 2.0. Seine Arbeiten entstehen nicht in der Natur, sondern im Atelier. Sie sind aus unterschiedlichen Vorlagen gesampelt, seien es kunsthistorische Vorbilder oder virtuelle Abbildungen. in dieser konzentrierten Ausstellung werden neueste Lack- sowie Neon-Arbeiten des in Berlin lebenden Künstlers zusammen mit dreidimensionalen Objekten präsentiert.

 MARIA CASPAR-FILSER (1878-1968). Die Retrospektive

12. Juni 2020 bis 3. Oktober 2021

Die Malerin Maria Caspar-Filser (1878-1968) war, jeweils als einzige Frau, Gründungsmitglied der SEMA, 1911, und der Münchener Neuen Secession, 1913. 1925 wurde sie als erste deutsche Malerin zur Professorin ernannt. Sie war mehrfach auf der Biennale in Venedig vertreten. Die Ausstellung der Kunsthalle Emden ist die erste große Retrospektive der Malerin, die vor ihrer Ächtung im Nationalsozialismus als herausragende deutsche Künstlerin anerkannt war.

 

 

 Hinweis für Erstbesucher der Kunsthalle:

Neben den wechselnden Ausstellungen ist stets nur ein kleiner Teil des umfangreichen Sammlungsbestandes ausgestellt. Bekannte Kunstwerke sind oftmals auch als Leihgaben an andere Museen ausgeliehen. Wenn Sie also anreisen, um ein ganz spezielles Werk oder einen bestimmten Teil der Sammlung zu sehen, empfehlen wir einen Anruf unter Tel. 04921 975050 oder E-Mail an kunsthalle@kunsthalle-emden.de. Unser Team gibt Ihnen gern Auskunft, ob das jeweilige Werk aktuell zu sehen ist.

Zwischen den Ausstellungen muss die Kunsthalle  in der Regel wegen der Umbau-Arbeiten geschlossen bleiben. Selten ist ein kleinerer Teil zugänglich, der nicht umgehängt wird. Wenn Sie konkrete Termine daraufhin überprüfen wollen,  fragen Sie uns gern per Telefon oder Mail an.