Helmut Sturm

Spielfelder der Wirklichkeit

19.09.2020-17.01.2021

Helmut Sturm, Martyrium III, Öl/Lwd. (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Das Werk von Helmut Sturm (1932–2008) zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen der abstrakt-expressiven Malerei nach 1945 in Deutschland. Als Initiator und Mitbegründer der Künstlergruppen SPUR und GEFLECHT sowie als Mitglied der Situationistischen Internationale stand Helmut Sturm in regem Austausch mit nationalen und internationalen Künstlern, Denkern und Schriftstellern. Seit 1985 unterrichtete er als Nachfolger von Günter Fruhtrunk an der Akademie der Bildenden Künste München. Charakteristisch für seine Malerei ist die freie Verbindung von Gegenständlichem und Abstraktem, die Energie der Un-Ordnung und die Lust am Zufall. Helmut Sturms Gemälde sind farb- und formgewaltig, zugleich aber auch lyrisch zart und poetisch. 

Die Ausstellung ist die erste umfassende Überblicksschau zum Schaffen dieser für die deutsche Nachkriegskunstgeschichte so zentralen Position. Sie knüpft an den Bestand an Werken von Helmut Sturm und weiteren Künstlern der Gruppen SPUR und GEFLECHT an, der dank der großzügigen Schenkung von Otto van de Loo in der Sammlung der Kunsthalle Emden vorhanden ist.

Die Ausstellung und ein umfangreicher Katalog entstehen in Kooperation mit dem Kunsthalle Ravensburg, dem Museum Lothar Fischer und dem Nachlass Helmut Sturm.

Abbildung: Helmut Sturm, Martyrium III, Öl/Lwd. (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

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