Abendöffnungen, Führungen und Musik zu “The American Dream”

bis 27. Mai 2018

Ab sofort können Kunstfreunde ihr Wochenende mit einem entspannten Museums-Bummel beginnen, einen Drink nehmen, vorher oder später zusammen essen gehen. Damit unsere Besucher eine “Friday Night!” mit Freunden und Familie planen können, öffnet die Kunsthalle unter diesem Titel speziell zu “The American Dreaman jedem dritten Freitag im Monat bis 22 Uhr. Die Jungen Freunde bieten an diesem Abend an der Atrium-Bar spezielle US-typische Drinks und Cocktails an. Jeweils um 19 Uhr findet eine Führung (niederländisch/deutsch) statt. Auch das in “Henri’s Diner” verwandelte Museumscafé hat an diesen langen Freitagen geöffnet und bietet passenderweise eine spezielle Speisekarte mit US-typischen Gerichten an.

Nach wie vor findet auch der lange Kunstabend an jedem ersten Dienstag eines Monats statt. Am Kunstabend bleibt die Kunsthalle bis um 21 Uhr geöffnet. Ab 17 Uhr gilt der Sondereintritt von nur 5 €, inklusive der jeweilien Veranstaltung(en). Regelmäßig gibt es am Kunstabend um 19 Uhr eine Gesprächsführung durch die aktuelle Ausstellung unter dem Motto “Keine Angst vor Kunst”.

Info und Anmeldung zu den Führungen unter Tel. +49 (0) 49 21 97 50 70 oder per Email.

Veranstaltungs-Programm (Stand 6.12.2017):

Am langen Freitag im April, also dem 20.04., gibt es eine Direktoren-Führung mit Chor: “I still have a dream” heißt das Classic-Jazz-Crossover Concert zu Ehren von Martin Luther King jr., das der Emder Singverein am 4. Mai in der Martin Luther-Kirche in Emden aufführen wird. Am Freitag, 20. April, gibt es einen Vorgeschmack darauf. Direktor Dr. Stefan Borchardt führt ab 19 Uhr durch die Ausstellung im Wort-Musik-Wechsel mit Stücken aus dem Konzertprogramm, die von 30 Mitgliedern des Chores in den Ausstellungssälen dargeboten werden. Für diese ungewöhnliche Führung können ab sofort Karten im Online-Shop der Kunsthalle gekauft werden (4 € plus Eintritt). Sollte die erste Musik-Führung ab 19 Uhr ausgebucht sein, wird es danach im Anschluss spontan eine zweite geben. Am 4. April vor 50 Jahren wurde Dr. Martin Luther King in Memphis ermordet. In der Ausstellung ist er auf ausdrucksstarken Fotografien von Gordon Parks sehen, einem unmittelbaren Zeitzeugen des Black Power Movement. Die Themen Rassismus und Gewalt sind auch in der heutigen USA nach wie vor zentrale gesellschaftliche Probleme. Die aktuelle Debatte um „Black Lives Matter“ erinnert oftmals an die damalige breite gesellschaftliche Bewegung, angeführt durch Dr. King. In einem Bereich der Ausstellung werden Künstler und Werke vorgestellt, die sich mit diesen Themen beschäftigen.

Am Abend werden in der Kunsthalle auch Tickets für das „I still have a dream“-Konzert am 4. Mai verkauft. Gäste, die eine Eintrittskarte zur „American Dream“-Ausstellung der Kunsthalle vorlegen, erhalten hier und an der Abendkasse eine Ermäßigung (Erwachsene regulär 15 €, ermäßigt 7,50 €). Am Konzertabend werden in der Martin-Luther-Kirche Siebdrucke ausgestellt, die im „kunst aktiv“-Bereich der Kunsthalle zur Ausstellung entstanden sind.

Am Kunstabend im März, also Dienstag, dem 06.03., liest TV- Journalist und Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni aus „Fremdes Land Amerika: Warum wir unser Verhältnis zu den USA neu bewerten müssen“. Zamperoni war stets fasziniert von den USA und ist es heute noch – nun aber mit einem nüchternen Blick auf die Realitäten des Landes. Er studierte Amerikanistik, Jura und Geschichte in Konstanz, Berlin und Boston und begann seine Karriere als Producer im ARD-Studio in Washington. Nach verschiedenen Berufsstationen ging er 2014 zurück in die USA und war ARD-Auslandskorrespondent in Washington. Der Vorverkauf der Lesung startet demnächst in unserem Online-Shop.

Am ersten langen Freitag im Dezember, also dem 15.12., bietet Tanzlehrer Malte Müller von 20 bis 21.30 Uhr im Atrium einen Schnupperkurs “Jive” an, als Paar- und Einzeltanz. Jeder kann es lernen! Der Jive hat vielfältige verwandte Vorläufer afroamerikanischen Ursprungs, wie Lindy Hop, Swing und Rock’n'Roll. US-amerikanische Soldaten brachten die Tänze um 1940 nach Europa. Englische Tanzlehrer entwickelten daraus den eleganten und doch lebendigen Jive. Wie es bei Wikipedia heißt: “Hauptmerkmal ist das leicht-lockere Durchschwingen der Hüfte.”. TeilnehmerInnen zahlen nur den regulären Museumseintritt und können vorher oder nachher auch die Ausstellung “The American Dream” besuchen.

Am langen Freitag im Februar, also dem 16.02., stellt uns Musikexperte Heinrich Oehmsen “Amerikanische Musik seit 1965″ vor. Heinrich Oehmsen gilt als Koryphäe im Bereich der Pop-Musik und ist Musikfreunden als Journalist und Autor, Musikkritiker, Dozent an der Leuphana Universität Lüneburg und seine Mitwirkung bei Festivals und Veranstaltungen  bekannt. Er hat die Auswahl von 50 Musikstücken im Audioguide zur Ausstellung “The American Dream” kuratiert, für deren Genuss die ‘Listening Lounge’ auf den Emporen der Ausstellung eingerichtet wurde. Beginn: 19 Uhr im Atrium.