Volles Haus zur Ausstellungseröffnung mit Hans-Dietrich Genscher

30.07.2011

Am Samstag, 30.07.2011, kam selbst das großzügige neue Foyer der Kunsthalle an seine Grenzen: die Ausstellungseröffnung mit dem früheren Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher zog so viele Gäste an wie selten. In seiner eindrucksvollen Rede zeigte er sich überzeugt, die Künstler hätten in der Phase von Glasnost und Perestrojka “etwas bewegt in den Seelen der Menschen” und die Öffnung der russischen Gesellschaft gefördert. Maler wie Maxim Kantor hätten “der Freiheit ein Gesicht gegeben”.

Die Ausstellung “Malerei der Glasnost-Zeit” verweist auf die legendäre “Glasnost-Ausstellung” 1988, die der damals noch jungen Kunsthalle internationale Aufmerksamkeit brachte. Eske Nannen berichtete in ihrem Grusswort von emotionalen Begegnungen und Erlebnissen währen der damaligen Ausstellungsvorbereitungen, und mancher Gast konnte zu diesem Rückblick eigene Anekdoten beisteuern. Auch Maxim Kantor war gekommen, dessen Werk einen Schwerpunkt in der Ausstellung einnimmt.

Eske Nannen überreichte Oberbürgermeister Alwin Brinkmann eine Torte als symbolische Einladung zum 25jährigen Geburtstag der Kunsthalle. Die gleichzeitig eröffnete Präsentation des jungen zeitgenössischen Künstlers Christof Mascher (*1979) setzte einen einen frischen und spannenden Kontrapunkt und sorgte für angeregte Gespräche an der Atrium-Bar der “Jungen Freunde der Kunsthalle”.