THE AMERICAN DREAM Amerikanischer Realismus 1965 – 2017

19.11.2017 - 27.05.2018

Der Höhepunkt unseres Ausstellungsprogramms 2017/18: ausführliche Informationen über die Ausstellung, Tipps und Ticketshop in drei Sprachen: www.visittheamericandream.com.

Online-Tickets jetzt auch in unserem Web-Shop!

Ab sofort fährt einmal im Monat samstags ein Shuttle-Bus von Emden nach Assen, nähere Informationen hier.

Kurzinfo

Von Sonntag, 19. November, an zeigen das Drents Museum in Assen (Niederlande) und die Kunsthalle Emden gemeinsam die umfangreiche internationale Ausstellung The American Dream”. Die Schau wird in zwei Teilen parallel an zwei Orten über die D-NL-Grenze hinweg präsentiert. Die Doppelausstellung in Assen und Emden ist ein Überblick über den amerikanischen Realismus von 1945 bis heute, darunter Werke von Edward Hopper, Andy Warhol, Alice Neel, Richard Diebenkorn, Martha Rosler, Alex Katz und Chuck Close. Die beiden Häuser arbeiten dabei mit großen US-amerikanischen Museen und Privatsammlungen zusammen, die über bedeutende Bestände auf diesem Gebiet verfügen.

Auf der Website finden Sie auch den Online-Ticket-Shop für beide Häuser. Wir empfehlen das Kombiticket für 19 €, mit dem Sie beide Museen jeweils zu einem frei gewählten Termin innerhalb der Laufzeit besuchen können. Aufgrund der unterbrochenen Bahnverbindung empfiehlt sich die Anfahrt per PKW/Charterbus, ein Pendelverkehr existiert derzeit nicht. In beiden Städten sind auch diverse Reise-Arrangements zur Ausstellung in unterschiedlichem Umfang buchbar. Sie finden diese beispielsweise auf der Website der Emder Tourist Information, wo auch das attraktive Wochenend-Arrangement für den Besuch beider Museen und Städte angeboten wird. In beiden Museen erhalten Sie einen dreisprachigen Flyer mit den touristischen Tipps beider Häuser für ihre Städte und Regionen sowie Stadtplänen und einer Routenübersicht.

Gruppenführungen können ab sofort gebucht werden bei Marlies Genssler, (Tel. 0 49 21) 97 50 70. Melden Sie sich hier auch gern, wenn Sie sich für die Robo-Führungen oder das Bus-Sonderprogramm für Schulklassen informieren möchten.

Zusätzliche Abend-Öffnungen gibt es an jedem dritten Freitag eines Monats, also am 15. Dezember,19. Januar, 16. Februar, 16. März, 20. April und 18. Mai. Die Kunsthalle öffnet an diesen Abenden bis 22 Uhr, die “Jungen Freunde der Kunsthalle” erwarten an diesen Abenden an der Atrium Bar mit speziellen Drinks. Neben diesen langen Freitags-Öffnungen gibt es nach wie vor den Kunstabend an jedem ersten Dienstag des Monats bis 21 Uhr. Das Museumscafé hat sich zu dieser Ausstellung in “Henri’s Diner” umbenannt und eine American-Dream-Speisekarte mit typischen US-Spezialitäten aufgelegt, hier können Sie schon mal reinschauen: Henris_Diner_American Dream Menue.

Ab Januar fährt einmal im Monat samstags ein Shuttle-Bus von Emden nach Assen und zurück. Die Bus-Tickets (ohne Museumseintritt) sind in unserem Online-Shop oder an der Museumskasse erhältlich, kein Verkauf im Bus.

Presseinformationen und Downloads sind auf dieser Seite im Hauptmenü Presse zu finden.

 Die Ausstellung

»The American Dream« gibt eine breite Übersicht über die Strömungen des Amerikanischen Realismus. Die grenzüberschreitende Ausstellung mit insgesamt mehr als 200 Werken in zwei Museen bietet anhand der Themen Mensch/Figur, Stadtleben, Landschaft, Genre und Stillleben einen faszinierenden Einblick in den ›American way of life‹, der nicht zuletzt auch Kunst und Lebensgefühl in Europa maßgeblich mitbestimmt hat.

Vielen Künstlern des Realismus geht es nicht lediglich um eine naturnahe Darstellung, sondern auch um eine Auseinandersetzung mit den Erscheinungen ihrer Zeit, wie die gesellschaftliche Umwälzungen,  das Leben in der Großstadt, Subkulturen, auch Drogen oder Waffengewalt. Ebenso reflektieren sie historische Ereignisse wie die Bürgerrechtsbewegung,  den Vietnam-Krieg, oder den Golfkrieg. Die Kunst zeigt die realen Lebensbedingungen der Amerikaner, vertritt gesellschaftskritische Positionen und setzt den Fokus auf  die menschliche Existenz in den USA.

Damit ist die Ausstellung mehr als nur ein kunsthistorischer Überblick: Die Werke, die aus großen amerikanischen Museen, Privat- und Firmensammlungen kommen, nehmen uns mit auf eine Reise durch die Kultur und die Geschichte der USA von 1945 bis heute. Das Drents Museum in Assen beleuchtet die Tradition des Amerikanischen Realismus vom Zweiten Weltkrieg bis zur Mitte der 1960er Jahre. Die Kunsthalle Emden setzt dort an, und folgt dem Realismus von Pop Art und Fotorealismus weiter bis in die Gegenwart. Eine Auswahl von älteren Werken u.a. von Edward Hopper, Raphael Soyer und Andrew Wyeth erlaubt einen Blick auf den chronologisch vorhergehenden Teil der Ausstellung in Assen.

 Künstlerliste

Diane Arbus, Charles Atlas, Robert Bechtle, Charles Bell, Robert Birmelin, Tom Blackwell, Anthony Brunelli, Kathe Burkhart, Chuck Close, Davis Cone, Rackstraw Downes, Don Eddy, Nicole Eisenman, Richard Estes, Max Ferguson, Eric Fischl, Audrey Flack, Lee Friedlander, Robert Gniewek, Ralph Goings, Daniel Greene, Karl Haendel, Duane Hanson, Barkley Hendricks, Edward Hopper, Peter Hujar, Don Jacot, Yvonne Jacquette, Alex Katz, Ken Keeley, Kurt Knobelsdorf, John Koch, Robert Longo, Tony Matelli, Richard McLean, Edward Melcarth, Catherine Murphy, Alice Neel, Jud Nelson, Gordon Parks, Fairfield Porter, Richard Prince, Bill Rauhauser, Larry Rivers, Stone Roberts, Terry Rodgers, Aaron Romine, Martha Rosler, Judith Joy Ross, Ephraim Rubenstein, Megan Rye, Peter Saul, Dee Shapiro, Cindy Sherman, Stephen Shore, Lorna Simpson, John French Sloan, Moses Soyer, Raphael Soyer, Andy Warhol, Idelle Weber, Neil Welliver, Kehinde Wiley, Garry Winogrand, Andrew Wyeth, Jamie Wyeth.