Tag der Offenen Tür am 3.Oktober

03.10.2014

Mit einem Tag der Offenen Tür feiert die Kunsthalle am Freitag, 3. Oktober ihren Geburtstag. Vor 28 Jahren eröffnete der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker das Museum, seither lädt die Kunsthalle Emden in jedem Jahr am 3. Oktober große und kleine Kunstfreunde ein. Der Eintritt in die aktuelle Ausstellung „Horizont Jawlensky“. Auf den Spuren von van Gogh, Matisse, Gauguin“ (nur noch bis 19. Oktober) ist daher frei. Um 11.30 Uhr findet eine öffentliche Führung statt.

Parallel zum Tag der offenen Tür öffnet auch die Malschule Emden ihre Ateliers und Werkstätten zum Reinschnuppern unter dem Motto „Kunst und Musik“. Unterstützung erhält sie in diesem Jahr wieder einmal von der Musikschule. Das „Kluntje-Quartett“, unter der Leitung von Haldis Kuckuck und das Duo Hülsebus/Stöhr, unterhalten die Besucher um 16 und 17 Uhr für jeweils 15 Minuten im Atelier der Malschule mit klassischer Musik. Experimentierfreudige Gäste können sich von den Klängen der jungen Musikerinnen in der bunt tönenden Malwerkstatt inspirieren lassen und nach Musik malen. Farben, Pinsel und Papier stehen dafür bereit. Für alle, die auch musikalisch selber aktiv werden möchten, stellt die Emder Sambaband „Absurdo“ Percussions-Instrumente für einen Rhythmusworkshop unter der Leitung von Engelbert Sommer draußen vor der Malschule zur Verfügung.

Auf allen Etagen im Malschulgebäude können große und kleine, alte und junge Besucher sich künstlerisch betätigen. Malschulfachkräfte unterstützen die Gäste beim Malen, Bauen oder Drucken und stehen selbstverständlich auch für alle Fragen rund um die Malschule zur Verfügung. Wer möchte, kann sich nicht nur die neue Keramik-Werkstatt im hinteren Teil der Kunsthalle, Eingang Leinewebergang anschauen, sondern auch selber einmal versuchen, Figuren aus dem Material Ton zu formen. Hier, wie auch in allen anderen Werkstätten an diesem Nachmittag, wird das Thema Musik Bestandteil der künstlerischen Angebote sein.
Neu ist auch die Malschul-Außenstelle in der Vrouw Johanna Mühle. Hier befindet sich dank des Emder Mühlevereins die neue Bildhauerwerkstatt. Sand-, Speck- und sogar Marmorsteine liegen bereit.

Das Café „Henris“ sorgt passend zum Thema für Speisen und Getränke.Das Malschulfest, das aus organisatorischen Gründen in diesem Jahr etwas kleiner ausfallen wird als in den Jahren zuvor, endet mit brasilianischen Rhythmen von „Absurdo“ um 17.45 Uhr vor der Malschule.