Präsentation des neuen Corporate Designs

08.05.2010

„Kunst braucht Freunde“ wirbt die Kunsthalle Emden auf ihrer neu gestalteten Website. Viele gute Freunde hat sie bereits, denn der Verein der „Freunde der Kunsthalle“ hat die Neuentwicklung eines umfassenden Corporate Designs einschließlich der Website großzügig gefördert. So sollten die Mitglieder auch die Ersten sein, die die neue Seite sehen und das Ergebnis ihres Engagements überprüfen konnten. Am Samstag lud das Kunsthallen-Team die Mitglieder zur „Blauen Stunde“ als einer exklusiven Preview ein. Es gab nicht nur Sekt, sondern als Überraschung von Geschäftsführerin Eske Nannen auch zwei Torten in Form und Farbe des neuen Logos. Rund 100 Teilnehmer erlebten eine kurzweilige und kompetente Präsentation.

Frisch, informativ und lebendig, so zeigt sich die Kunsthalle Emden seit Samstag im Internet. Filme, Kalender, Dia-Shows, Facebook, ein Newsletter-Login und jede Menge praktische Informationen für einen geplanten Ausstellungsbesuch sind leicht zu finden. Die neue Website ist nur einer von vielen Bestandteilen einer umfassenden Neuentwicklung des Corporate Designs des Hauses. Von Geschäftspapieren, Logos, Schriften und Farben über Plakate und Ausstellungsflyer bis zu Shop-Artikeln erscheinen zukünftig alle gestalteten Produkte aus einem Guss. „Wir haben endlich einen einheitlichen Gesamtauftritt, der der realen Kunsthalle von heute auch gerecht wird. In über 23 Jahren und mit vier Bauabschnitten hat das Haus eine Ausstrahlung und Bedeutung erreicht, die sich in der alten Gestaltung nicht mehr wider spiegelte. Mit dem jungen Designer-Team von Studio GOOD aus Berlin haben wir jetzt eine tolle Basis für die nächsten Jahre erarbeitet“, sagt Ilka Erdwiens, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit. In den nächsten Monaten sollen nach und nach auch die weiteren Elemente des Aussenauftritts umgestaltet werden.

Linnart Unger und Tine Päch von Studio GOOD waren eigens zur Dankeschön-Präsentation aus Berlin angereist. Die Neuentwicklung des Corporate Designs nahm vor über zwei Jahren mit der Diplom-Arbeit Ungers über die Kunsthalle Emden an der Hochschule Anhalt (FH) in Dessau ihren Anfang. Die Arbeit erhielt den Carl Fieger Preis, eine Architektur- und Designauszeichnung, die einmal jährlich an die beste Abschlussarbeit verliehen wird – in Erinnerung an den Architekten, Lehrenden und Mitarbeiter von Walter Gropius, dem Gründer des Bauhaus Dessau. Der betreuende Professor Michael Hubatsch war ebenfalls angereist: „Studio GOOD ist eines der profiliertesten jungen Designerteams. Mich freut natürlich ganz besonders, dass eine Diplomarbeit die Grundlagen zu diesem Erscheinungsbild geschaffen hat, die dann in der Verlängerung zum jetzigen Ergebnis geführt haben.“