Rund 700 Gäste erlebten eine wunderbare Museumsnacht

08.08.2015

Am Samstag, 8. August, genossen über 700 Kunstfreunde die Emder Museumsnacht.  In rund 14 Jahren hat sie sich vom Geheimtipp zur Kult-Veranstaltung für Genießer und Nachtschwärmer entwickelt. In der Kunsthalle gab es wieder für einen kleinen Preis ein Riesen-Programm, das offenbar vielen Nachtschwärmern Lust machte, die Kunst bei Nacht mit anderen Augen zu sehen und selbst kreativ zu werden. Schon am frühen Abend erlebten die Gäste auf der Atrium-Bühne Samuel Anthesmit deutschsprachigem Singer-Songwriter-Pop des in Emden geborenen Künstlers. Auch wer ihn noch nicht kannte, wusste nach wenigen Takten: von diesem großartigen jungen Mann wird man noch hören. Ganz anders und ebenfalls wunderbar: ab 21 Uhr spielte die Kölner Formation   “Marcando” Latin, Salsa und mehr im Atrium, einige der Musiker waren schon in früheren Jahren zu Gast. Die gute Laune der bunt gemischten Truppe sprang sofort auf alle Gäste über, ob sie nun chillig auf der Couch ihren Wein genossen oder sich schwungvoll dem Salsa-Tanzen hingaben und damit die weniger talentierten Besucher begeisterten. Auch alle anderen Emder Museen und die Museumsschiffe nahmen unter dem gemeinsamen Motto “Emder Topp-Lichter” und sogar mit freiem Eintritt an der Museumsnacht teil. Das Landesmuseum hatte sagenhafte 1100 Gäste. Wenn das nicht der Beweis ist: die Ostfriesen lieben ihre Museen.