Leo von Königs Porträt “Resi Hardy” als Geschenk an die Kunsthalle

06.12.2016

Ein “geeignet scheinendes Museum” sollte Dr. Dominik Freiherr von König für das Jugendporträt ihrer Mutter finden. Das hatte die aus einer Hamburger Kaufmannsfamilie stammende, im Sommer verstorbene Dr. Maria Poelchau in ihrem Testament für das Werk des bekannten Porträtmalers Leo von König (1871 – 1944)  verfügt. Dr. von König, der Sohn des Künstlers, überreichte das Werk jetzt in Anwesenheit von Bettina Gräfin von Bernstorff und Dr. Levin von Uslar an Eske Nannen und Dr. Katharina Henkel, die das Museum derzeit noch kommissarisch leitet. Von König hatte die Kunsthalle bereits vor vielen Jahren als Generalsekretär der Stiftung Niedersachsen kennen gelernt und ihre Projekte mehrfach gefördert. Damit ist der Haus und dem Stifterpaar seit vielen Jahren verbunden und konnte die Kunsthalle und ihre Arbeit gut beurteilen, erfreulicherweise als “geeignet” . Dr. Katharina Henkel erklärte, dass sich durch diese großzügige Schenkung wichtige Zusammenhänge der expressionistischen Sammlung der Kunsthalle erschließen und nachvollziehen ließen.

Foto, von links nach rechts: Dr. Dominik von König, Dr. Katharina Henkel, Eske Nannen, Bettina  von Bernstrff und Dr. Levin von Usslar.