Kunsthalle erhält Sonderpreis für Innovation in der Erwachsenenbildung

Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) hat am 1. Dezember in einer feierlichen Preisverleihung die Preisträger des diesjährigen Innovationspreises zum Thema „Kulturelle Bildung“ ausgezeichnet. Die Kunsthalle Emden erhielt für das interaktive Besucherprojekt „Ortung“ einen Sonderpreis. Während der Ausstellung “Neuland” dokumentierten Reisende, die an dem Projekt “Ortung teilnahmen, ihr Erleben künstlerisch mit einem Entdecker-Kit. Die Ergebnisse der künstlerischen Forschungsreisen sind ein gelungenes Beispiel für die Aktivierung von (Nicht-)Besucher/innen.

Seit 1997 lobt das DIE den „Preis für Innovation in der Erwachsenenbildung“ aus. Alle zwei Jahre wird diese „bundesweit renommierteste Auszeichnung in der Erwachsenenbildung“ (Frankfurter Rundschau) verliehen. Die Auszeichnung möchte neuartige und viel versprechende Ansätze in der Weiterbildung publik machen und einer breiteren Öffentlichkeit zur Diskussion stellen. Zu den zentralen Kriterien für die Auszeichnung der Projekte gehört, dass diese innovativ und praxiserprobt sein müssen und dass sie der Erwachsenenbildung neue Impulse geben. Der Innovationspreis wird unterstützt vom W. Bertelsmann Verlag in Bielefeld.

Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. ist die zentrale Einrichtung für Wissenschaft und Praxis der Weiterbildung in Deutschland und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Seine Arbeit dient dem gesellschaftspolitischen Ziel, das Lernen und die Bildung Erwachsener auszuweiten und erfolgreicher zu machen. Damit will es die Voraussetzungen schaffen für die persönliche Entfaltung, die gesellschaftliche Teilhabe und die Beschäftigungsfähigkeit. Um diese Ziele zu erreichen betreibt das DIE eigene Forschung. Es unterstützt die Praxis durch den Transfer von Wissen und wissenschaftliche Serviceleistungen.

„Viele der eingereichten Projekte sind im allerbesten Sinne innovative Konzepte“, lobt Jury-Mitglied Professor Richard Stang „und eröffnen ungewöhnliche Zugänge zur Kultur, die jedem Teilnehmer andere Lernerfahrung ermöglichen. Sie machen die kulturelle Vielfalt und die unterschiedlichen Zugänge dazu deutlich.“