Großes Interesse für Lesung von Stephanie Nannen

05.11.2013

Am Dienstag, 5. November, las Stephanie Nannen, Journalistin, Autorin und Enkeltochter von Henri Nannen aus ihrem soeben erschienenen Buch “Henri Nannen. Ein Stern und sein Kosmos.” Die Veranstaltung im Rahmen des monatlichen langen Kunstabends fand viele Interesse. Mehr als 50 Gäste ließen sich von herbstlichem Regenwetter und TV-Fussball nicht abhalten und waren offenbar neugierig auf den persönlichen Blick der Enkelin auf ihren Großvater. Stephanie Nannen hatte sich anlässlich dessen diesjährigen 100. Geburtstages auf Spurensuche begeben. Im Buch verdichtet sie eigene Erinnerungen, Recherchen und Gespräche mit Weggefährten, Freunden und Familienmitgliedern zu einer  interessanten und unterhaltsamen journalistischen Nahaufnahme. Dr. Frank Schmidt, Direktor der Kunsthalle Emden, führte durch den Abend und leitet mit kurzen Gesprächen zu den Lesungen ausgewählter Abschnitte des Buches über. Auf seine abschließende Frage, wie der bereits 1996 verstorbene Nannen wohl die heutige Kunsthalle gefallen würde, antwortete Stephanie Nannen: “Wie man auch heute abend wieder sieht, ist die Kunsthalle ein echter Ort der Begegnung geworden, vor allem der Begegnung zwischen Menschen und Kunst. Auch wenn sich das Gebäude seit damals sehr verändert hat, ist also der ursprüngliche Geist des Hauses nach wie vor höchst lebendig.”

Das Buch ist im Museums-Shop und im Buchhandel erhältlich (19,90 €).