Gassco-Kindertag zur Astrup-Ausstellung war ein voller Erfolg

23.10.2016

Am Sonntag, 23. Oktober, fand der „Gassco-Kindertag“ in der kürzlich eröffneten Ausstellung „Nikolai Astrup: Norwegen. Eine Entdeckung“ statt. Rund 430 Kinder, Eltern und Großeltern nutzten den Tag für einen Ausstellungsbesuch. Im Haus waren Kunst-Mitmach-Stationen aufgebaut, wo die Kinder eigene Kunstwerke gestalten konnten. Gleichzeitig gab es laufend kindgerechte, spielerische Bildbetrachtungen zu den Werken des norwegischen Künstlers. Eine zusätzliche Attraktion wardas mobile Planetarium , das seit dem Wochenende für drei Wochen (noch bis  10.11.2017) in der Kunsthalle eine Nordlicht-Schau präsentiert, dank der Förderung durch den Ausstellungsponsor ist auch das für Kinder und Erwachsene kostenlos und im regulären Eintritt enthalten. Für den Kindertag waren Iris Brückner und Stephan Fichtner vom Planetarium Hamburg eigens angereist, um vor Ort für Fragen und Informationen zum Nordlicht und anderen Himmels-Phänomenen zur Verfügung zu stehen.

Die Kinder-Kunst-Aktionen wurden Chantal Wilcke und Vitor Ramos vom kunst-aktiv-Team betreut. Jedes Kind konnte an diesem Tag ein eigenes kleines Künstlerbüchlein herstellen und mit nachhause nehmen, in das gemalt, gezeichnet, gedruckt und mit Naturmaterialien gearbeitet wurde. Die Angebote waren inspiriert von dem Künstler Nikolai Astrup, der mit seiner Frau Engel, einer bekannten Kunsthandwerkerin, und ihren acht Kindern einen kleinen Künstler-Bauernhof an einem See betrieben. Die Familie lebte von dem Obst und Gemüse, das Eltern und Kinder gemeinsam im Garten zogen und ernteten. Mutter Engel stellte viele Gegenstände für den Haushalt selbst her, indem sie webte, druckte, nähte und stickte. Das Haus, der zauberhafte Garten und die gemeinsame Arbeit waren zugleich die Motive für den Maler Astrup, so dass der Betrachter auf den Gemälden das Leben der Familie im wildromantischen Norwegen gut nachvollziehen und Anregungen für eigene Kunstwerke finden kann.

Hinweis: aus rechtlichen Gründen wurden auf den Fotos die Gesichter der Kinder unkenntlich gemacht.